Wasserfall Leben / Cascada Vida

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Eine 40 Minuten Taxifahrt von Puyo, bringt uns zu einer kleinen Comunidad draussen im Wald. Ein zerschlissenes und handbemaltes Schild informiert uns, dass hier der Wasserfall Leben sein muss.
Zusammen mit einigen Freunden haben wir uns auf dieses Abenteuer eingelassen. Nachdem man in einer Hütte pro Person einen Dollar bezahlt und einen kurzen Beschrieb kriegen welche Pfade man zu nehmen habe, machen wir uns auf den Weg.
Der Weg führt uns entlang kleinen Flüssen und durch eine überwältigende Natur.
Den Wasserfall hört man schon von weitem. Ein über 50 Meter hoher Fall inmitten eines Kreisrunden Weihers. Eine faszinierende Erscheinung die, trotz kühlen Temperaturen, zu einem Bad einlädt.

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Das erste mal am Meer

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Reisebereit. Jeder mit seinem Rucksack.

Sommerferien. Da auch im mich nach einem Tapetenwechsel freuen würde, habe ich mich kurzerhand entschieden, die 3 jüngeren Brüder von Byron für ein paar Tage ans Meer einzuladen. Johnatan, Richard und Charlie waren noch nie ausserhalb vom der Provinz Napo, geschweige denn am Meer.
Samstag Nacht, Rucksäcke gepackt, und los gehts auf den Busbahnhof. Eine Reise von ca. 16 Stunden steht vor uns. Glücklickerweise sind die Busse in der Zwischenzeit hier in Ecuador einiges bequemer. 20:30 gehts los, 10 Stunden über die Anden bis nach Guayaquil. Nach einem guten Frühstück im Terminal in Guayaquil geht es 4 weitere Stunden über Jipijapa nach Puerto Lopez.
Die anfägliche Skepsis gegenüber dem Meer, dem salzigen Wasser und den grossen Wellen, wechselte inner kürzester Zeit in Begeisterung und wilder Übermut.
Es wurden 6 unvergessliche Tage am Meer.

 

Wochenende in Misahuallí

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Irgendwie ist es wie meine zweite Familie geworden. Die Familie Chimbo. Das Leben draussen bei ihnen ist sehr einfach und doch fühl ich mich immer sehr gut und heimisch dort. Nur schon der Weg dahin, runter den Fluss Napo auf dem Kanu, gibt mir das Gefühl weit weg von allem zu sein. Mitbringen tue ich immer viel Esswaren wie Reis, Brot, Oel, Eier etc. Sache die immer sehr wilkommen sind.
Diesmal hab ich ein Domino mitgebracht. Es war erstaunlich wie schwer sich alle taten mit dem Kombinieren von Zahlen.
Schlafen in der Hütte ist immer ein Erlebnis. Wenn sich einer dreht oder mal aufsteht, wie ich, dann wackelt die ganze Hütte die auf einfachen, dünnen Holzstelzen steht.
Und wenn dann noch ein Nachtregen auf das dünne Blechdach drommelt ist alles fast perfekt.

 

Schöon gsii

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Blick in die Innserschweiz, Baar, Zug und das Alpenpanorama. Sicht vom Früehberg

Den ganzen Mai durfte ich als den wirklichen Wonne Monat erleben, Familie und Freunde besuchen, aber auch mit meinem Fahrrad vertrautes wieder neu erleben.
Das fast perfekte Wetter hat natürlich bestens dazu beigetragen und meine Eindrücke bestens unterstrichen.
Hier einige meiner Erlebnisse.

Unfreiwillige Ecuador-Reise

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6 stündige Nachtfahrt mit der Ambulanz nach Ambato

Eigentlich wollte ich ein ruhiges Wochenende verbringen. Jedoch erreichte mich am frühen Morgen ein Anruf meiner Kollegin Elisabeth aus PukaUrku.
Sie hat sich ihr Fuss gebrochen und liegt im Spital.
Zusammen mit Byron gingen wir in ihr Haus um ihr die wichtigsten Sachen für ihren Spitalaufenthalt zu bringen.
Im Spital wurden wir jedoch informiert, dass Elisabeth nach Ambato transferiert werden muss und dass die Ambulanz schon unterwegs sei.
Aus rechtlichen Gründen muss bei einer Ambulanzfahrt immer ein Familienmitglied dabei sein. Da dies nicht verfügbar war, sind ich und Byron schnell eingesprungen. Ich als Ehemann und Byron als ihr Sohn. Obwohl dies eigentlich ganz offensichtlich nicht stimmt wurde vom Spital eingewilligt.
Aufgrund von heftigen Erdrutschen und verschütteten Strassen hat sich die Ambulanz fahrt von 3 auf 6 Stunden verzögert.
3:00 Uhr morgens kamen wir dann endlich im JESS Spital in Ambato an. Ein uneinladender riesiger Komplex den ich hoffentlich nie als Patient besuchen muss.
Als Elisabeth dann endlich einquartiert war und ich das Zimmer verlassen wollte war kein Mensch auf der Etage um mich aus diesem labyrinthartigen Spital herauszubegleiten.
Nach ca. 15 Minuten ratlosem umherirren in diesem Menschenleeren Spital, fand ich endlich Byron der inzwischen im Wartesaal eingeschlafen war.
Da eine Rückfahrt wegen den verschütteten Strassen unmöglich war suchten wir uns morgens um 4 am ein Hotel.
Um dies nicht als an stressiges Erlebnis in Erinnerung vertiefen zu lassen, haben wir uns kurzfristig entschieden die Stadt Ambato für 3 Tage zu geniessen.
So, letztendlich war aus dem ganzen ein für uns ein spezielles spannendes Erlebnis geworden.
Nur wenige dürfen eine Nacht lang in einer Ambulanz duch Ecuador kurven 🙂

Landsuche Sapo Rumi

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Sapo Rumi liegt ausserhalb von Tena. Es ist inzwischen relativ teuer geworden gute Grundstücke in Tena zu finden. Sapo Rumi liegt ca 15 per Bus ausserhalb von Tena. Der Ort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen und vorallem wunder schön gelegen. Ein kleiner, klarer Fluss durchzieht die Comunidad und sanfte Berge umrahmen den Ort. Auch der ansässige Kichwa Stamm ist sehr offen und freundlich.
Mal sehen was sich ergibt.

Abschied für einen Monat

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Anfang Mai werde ich für einen Monat in die Schweiz fliegen. Es stehen viele Sachen an die ich erledigen muss. Und natrürlich freue ich mich sehr meine Geschwister aber auch Freunde besuchen zu können.
Ich hoffe das Frühlingswetter macht weiter so, sodass ich einige Sonnentage in der Schweiz erleben kann.
Dieses Wochenende war ich draussen in verschiedenen Comunidades um mich für einen Monat zu verabschieden. So manchmal fühle ich mich an zwei Orten zuhause. Die Leute hier sind mir schon auch ans Herz gewachsen.