Tagesausflug AmaZoonico

 

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Da ich den Amazoonico und das Projekt ja sehr gut kenne und selber da auch als Guide gearbeitet habe, empfahl es sich natürlich auch einen Ausflug in den Amazoonico zu machen. Allein schon die Busfahrt nach Puerto Barantilla und natürlich die Kanufahrt runter den Rio Arajuno sich schon ein Erlebnis. Ich führte meine Freunde durch den Amazoonico Wildpark und fühlte mich schon fast wie ein kleiner Reiseveranstalter:-)
Auf der Rückfahrt hatten wir etwas Pech mit dem Bus. Dieser schien ausgefallen zu sein. Also liessen wir uns in einem Gemüsetransporter abenteuerlich unbequem, zusammen mit weiteren Leuten, zurück nach Tena transportieren.

Hier in Ecuador funkioniert nicht alles immer so wie wir es uns wünschen, aber immer genau so wie es sein sollte.

Tagesausflug zur Laguna Azul

 

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Eines der 5 Becken in der Laguna Azul

Die Schulen sind fertig, jedoch laufen immer noch Nachhilfekurse für die Studenten die nicht in allen Fächern mit einer genügenden Note abgeschlossen haben. 3 dieser Studenten halten mich deshalb immer noch auf Trab. Und dies bis Ende August. Das schaffen wir:-)

Trotzdem bleibt mir genügend Zeit kleine Tagesausflüge zu unternehmen. Dieses Wochenende hatte ich besuch von 5 Freunden aus Quito und ich konnte ihnen einige hübsche Plätze rund um Tena zeigen.
Zusammengequetscht zu sechst in einem Taxi, fuhren wir über holpriges Strassen, 40 Minuten raus in den Wald zur Comunidad Waisayacu. Die Rückfahrt wurde auf 15:00 Uhr vereinbar, den Telefonsignal gibt es da draussen nicht. Die Laguna Azul, an der Flussmündung zum Jatunyacu bietet in fast unberührter Wildnis 5 natürliche Pools die zum verweilen, schwimmen und Wasserspringen einladen. Paradisisch.

Louisa’s Verhängnis

Louisa's Verhängnis

8 Stunden nach dem tragischen Tod. (Archivbild sa)

Louisa, 14 Stunden jung, wurde draussen im Garten unter der neuen Gartenbank mit 1312 weiteren Larven liebevoll aufgezogen. Und sie war eine der wenigen die es bis zur Fliege geschafft hat.
Als tausendfache Mutter und geschickte Nervensäge, lebte sie mehrere Stunden aktiv im Garten des Studentenhauses in Tena und nervte Tier und Menschen. Im fortgeschrittenen Alter von 14 Stunden wurde sie trotz Warnungen von ihren Kolleginnen ins unnatürliche Licht verführt. Scheinbar ein Ort wo kleinste Verwesungsteile im Überfluss zu finden seien. So ward es auch, und sie fand wunderbare Zuckerkrümmel und Speiseresten. Doch der Heimweg ward Ihr nach dem vollen Buffet verwehrt. In einem verzweifelten, hoffnungslosen Kampf versuchte sie eine Lücke im Fenster-Gitter zu finden; hinaus in die Freiheit. Scheinbar hatte sie den Weg, den sie gekommen ist vergessen. In der Stunde 12 03′ 19“ Erlag sie dem Erschöpfungstod und trocknete langsam auf der Fensterbank aus.

Hausreinigung Ferienbeginn

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Es war eine strenge Woche für alle. Prüfungen, Schulbesuche. Und als Schlussbouquet zierten Schulabschlussfeiern in den Schulen und unsere, eher weniger beliebte, obligate Hausreinigung.
Die Schulfeiern waren früher fertig als geplant und bescherten uns mit etwas Extrazeit. Das Haus wurde gemässe Einsatzplan komplet, zu heisser Bachata Musik, gereiningt. Decken, Wände, Möbel, Böden, alles wurde entstaubt, geschruppt und blitzblank zurückgelassen.

Dank bestem Einsatz aller Stundenten konnten wir um 15:30 Uhr nun wirklich die Schulferien, die entspannten Zeiten einläuten.
Euch allen gute, erholsame und gute verdiente Schulferien.

 

Examen

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Wir sind in der letzten Woche der Schule. Examen. In den letzten Wochen wurde fleissig gelernt. Die ersten Prüfungsresultate sind schon vorhanden und die sehen gut aus. Die harten Lernzeiten scheinen sich gelohnt zu haben.
Vor dem Wochenende wird dann noch das ganze Haus gemeinsam gereinigt und dann ab in die lang ersehnten Ferien. Auch für mich wird es dann ruhiger und ich freue mich auf ein paar entspannte Tage.

 

Zugreise Quito – El Boliche

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Quito Bahnhof Chimbacalle. Ausgangspunkt der Reise Abreise 7:30 am

Eigentlich war dieses vergangene Wochenende wieder geplant um die Banksachen für SelvaViva endlich abzuschliessen. Diesmal waren es nicht die Ämter die mir einen Strich durch die Rechnung machten. Freitag frühmorgens um 6 am nahm ich den Bus nach Quito. Wegen des starken Regens war jedoch die Strasse über den Papallaktapass gesperrt. Das heisst: Umleitung über Baños Ambate. Also eine Reisezeit von 9 statt 6 Stunden.
Und ich hätte es auch geschafft wenn nicht plötzlich in Ambato der Bus wegen eines Motorschadens nicht mehr weiterfahren konnte. Also alles aussteigen und auf einen anderen Bus warten. Natürlich komme ich erst nach 18:00 Uhr in Quito an. Also mein Banktermin hab ich bestimmt verpasst.
Trotzallem nehme ich mir vor wenigstens ein schönes Wochenende in Quito zu verbringen. Und das kam auch so. Mein guter Freund Alejandro und seine Familie laden mich auf eine Bahnreise ein. Und es war ein echt schönes Erlebnis.
Bahnfahr aus Quito 2800 müM durch das Tal der Vulkane in wunderschönen Landschaften, rauf nach El Boliche auf 3500 müM.
Das lässt dann all diesen Ämter,- Bankenstress leicht verfliegen.

Weiterer Ämterhorror

Am Freitag Morgen hab ich mich wieder auf den Weg gemacht nacht Quito: Ziel: Hinterlegtes Depot, von der Fundation Selva Viva, von 1200 USD aufzulösen und den Antrag stellen für ein Fundationskonto bei der Bank Pichincha. (Hier muss man einen mehrseitigen Antrag stellen mit der Bitte ein Konto eröffnen zu können) Ankunft 14:00 in Quito. Renne mit Eduardo, der alle Dokumente vorbereitet hat, zur Bank. Warteschlange 1 Stunde. Bank weist den Antrag ab, da der Antragsbrief wo die nötigen Unterschriften von Don Remigio und mir sind, auf den Vortag und mit dem Ort Tena datiert ist. Die Erklärung: Das Datum ist nicht von heute. Antrag unausführbar.Die Erklärung, dass dieser Brief korrekt am Vortag in Tena ausgestellt wurde half nichts. Quintessenz: Ich muss das Wochenende in Quito verbringen und am Montag wieder kommen.

Montag wieder zur Bank, gleiche Person. Die Schalterbeamtin will uns nicht bedienen. Sie verweigert uns unser Antrag zu behandlen. Aufruhr. In einem Schaltersitzstreik bestehen wir darauf den Manager zu sehen. “Wir bleiben hier sitzen bis dieser Antrag ausgeführt ist” war unser Komentar.
Es stellte sich heraus, dass die Angestellte einfach nicht wusste wie sie unseren Antrag behandeln musste. Unter Anleitung ihrer Chefin, Tastaturschlag auf Tastaturschlag, wurde dann unser Antrag nach einer weiteren Stunde ausgeführt.
Eröffnung eines nun ofizillen Kontos jedoch sei nicht möglich. Dies müsse in dem Ort geschehen wo ich wohne. Solche Abläufe sind für mich fast nicht nachvollziehbar und rauben mir viel Energie.
Busfahrt Montag nachmittag zurück nach Tena. Wegen Erdrutsches musste ich dann halbweg umkehren und den 10 stündigen Umweg über Ambato Puyo antreten. Ankunft 2 Nachts in Tena.
Hier in Tena wurde ich von der selben Bank informiert, dass eine Eröffnung eines Kontos für eine Fundation nur in Quito beantragt werden könne. (…unpassende Fluchwörter…)
Ich werde diese nächste Wochenenden nun wieder zurück nach Quito fahren müssen.