Riverrafting auf dem Rio Jondachi und Rio Hollin

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Freitag Abend haben wir uns spontan entschieden mit Diego eine Riverrafting Tour zu wagen. www.axtours.com Patric, Luisa, Claudia und ich. Am Samstag morgen ging es per Taxi los, Richtung Gran Canyon. Für mich war das die erste Riverrafting Tour. Es war schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Und dann noch gleich eine Stufe 4 Raftingtour . . . .
Am Ende der Strasse haben Träger die schweren Sachen, Boot, Essen und Ausrüstung übernommen und uns ca 30 Minuten auf sumpfigen steilen Pfaden runter zum Fluss geführt. Die Frauen haben die Schwerstarbeit übernommen da ihre Männer alle alkoholisiert und arbeitsunfähig zuhause rumlagen.
Bei einer Pasagier-Hängebrücke war unser Start für die Raftingour. Nach ein paar kurzen Sicherheits-Instruktionen ging es Los.
Voll gefordert auf diverse Komandos zum Rudern, bremsen und ducken war ich oft froh, dass ich im Moment nicht wahrnehmen konnte wie hoch und turbulet einige Wasserschwellen waren. Der Blick zurück liess mich einige male erschaudern. Mehrfache hohe Bachschwellen, durchsetzt mit riesigen Boldersteinen umbegeben mit wildem schäumenem Wasser. Dann aber zwischendurch, auf stillen Wassern immer wieder märchenhafte Rundumblicke. . . . Wasserfälle, Primärwald, Schmetterlinge, üppigstes Grün . . . . ein fast heiliger Anblick.
Nach anderdhalb Stunden strenger Fahrt, an der Gabelung von Jondachi und Hollin, genossen wir mitten in der Wildnis ein von Diego wunderbar angerichtetes Mittagsbuffet. Ein kurzer Rast und dann ging es wieder weiter flussabwärts. Heftiger Regen setzte ein und verzauberte diese Wildnis noch mehr. Auch der Wasserpegel stieg auf der letzten Etappe um einiges an.
Dann. Eine turbulente, rieseige Wasserschwelle wurde uns zum Verhängnis. Alle bis auf Diego wurden aus dem Boot geschleudert. Ich war froh, dass ich bein den Sicherheitsinstruktionen gut zugehört habe. Ich hatte das Gefühl minutenlang unter dem Wasser umhergeschleudert geworden zu sein. Konnte oben von unten nicht mehr unterscheiden, weisses sprudelndes Wasser und verdammt, keine Luft . . . Der top Einsatz und die Ruhe von Diego haben jedoch für einen guten Ausgang gesorgt. Das Abenteur war perfekt.
Die spektaktuläre Fahrt hat dann nach fast 7 Stunden sein Ende genommen. Schadenbilanz: Meine zerfetzten Hosen und einen Schuh verloren. Jedoch die Eindrücke waren magisch.
Totmüde und doch vom Adrenalin aufgepeitscht fahren wir per Taxi zurück nach Tena. Diese Welt hier hat mich gefesselt.

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