Das grosse Wasser

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Nach längerer Zeit mit nur wenig Regen hat es nun seit 2 Tagen wie aus Kübeln geschüttet. Der Wasserspiegel des Rio Arajuno hat sich úber Nacht um über 5 Meter erhöht.  Da wo vorher 30 Tritte wit runter zu den Kanus im Fluss geführt hatten, tobted eine wilde, erdbraune wilde Wassermasse gespickt mit riesigen Baumteilen vorbei.

Der Fluss hatte ein Level erreich so hoch wie schon lange nicht mehr. Die Bewohnder der Isla Anaconda auf der anderen Flussseite war grösstenteils úberflutet. Zusammen mit unserem Bootführer Asencio, der sein Haus auf der Anaconda Isla hat, úberqueren ich den Fluss und fahren weiter durch die úberfluteten Wälder, Jucca-, und Bananenplantagen in die Insel herein bis es nicht mehr ging. Wir befestigten unser Kanu an einem stabilen festen Baum und  watetend durch die braunen Fluten, zum Teil bis úber Hüfthöhe, zum Haus von Asencio. Seine Famile wartete in einer noch nicht fertig gestellten neuen Hütte. Hochwasser ist hier eine Gefahr die man kennt. Daher sind auch alle Hütten auf Stelzen gebaut. Das alte Haus war schon stark unterspült und wir retteten zusammen aus dem Haus was möglich war. Geräte, Hühner, Kühlschrank. Die Fluten stiegen noch weiter an. Asencio versicherte mir jedoch dass der Wasserspiegel nicht mehr viel mehr steigen würde. Verschieden weitere Familien warten in ihren Hütten und hofften, dass sich das Wasser bald wieder beruhigt. Ich war froh dass ich helfen konnte, für die einige Leute auf der Insel bedeutet dieses Unwetter jedoch dass sie Ihre Hütten wieder neu aufbauen müssen und das Ihre Yuccaernten und Bananen Ernten zerstört sind.

Klagen tut niemand. Alle helfen sich gegenseitig und halten gute Laune, und schon fast wie bei einem Fest servieren die Frauen dazu das warme Chichagetränk zur Stärkung.

Dazu ein fast sureales Bild dass ich leider nicht fotografisch festhalten konnte:
Unsere Abreisenden Pasagiere, etwas verängstig sich in in das abreisebereite Kanu in den tosenden Gewässern zu setzen und besorgt, dass ihre úbergrossen Designerkoffern im Regen nass werden könnten. Und im Hintergrund, draussen in den reissenden Fluten sieht man Gegenstände von Haushalten und zum Teil Dächer von Hütten die den Fluss runtergesprült kommen.

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