Una locura: Etwas verrücktes

Manta_01

Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit mit Fabian, einem Touristenfahrer und guter Freund von mir, mich auf einen seiner Touristenfahrten gleich noch in Quito abholen und nach Tena fahren zu lassen. Eine tolle Gelegenheit, denn die Fahrt von Quito nach Tena ist mit dem Taxi einiges schneller als mit dem Bus.

Erst mal ging es von der Stadt zum Ziel der Fahrgäste: Flughafen Quito Sucre.
Kaum sind die beiden ausgestiegen und verabschiedet, kommt ein Herr auf uns zu und fragt ob wir, Fabian, einen Transport für ihn machen könnte. Fabian nahm diesen Job gerne an, denn momentan stand nicht viel Arbeit für ihn an. Ziel der Dreiergruppe mit viel Gepäck, noch heute nach Manta zu kommen. Fabian mochte zusagen jedoch nur unter der Bedingung, dass ich mitfahre. Mein erster Gedanke war: Toll, etwas mehr das Land kennen lernen. So sagte ich zu und wir verpackten die unzähligen Koffern und Boxen im Wagen und ab ging es mit der 3 köpfigen venezualenischen Familie. Erst bei der Routenbesprechung wurde mir klar wie weit Manta ist.
Flughafen Quito-Manta sind ca 400 km. Von der Hochebene Quito über Berge runter an den westlichsten Ort von Ecuador, Manta, unten an der subtropischen Küste. Das bedeutet 6-7 Stunden Fahrt auf diesen Strassen.
Es nahm kein Ende. Mir wurde bewusst wie verrückt dieses Unternehmen ist. Die Landschaft war faszinierend schön. Strassen wie die Axenstrasse, den St. Gotthard erscheinen unspektakulär dagegen. Um 21 Uhr kamen wir auch endlich in Manta an. Viele Fischfabriken, Verarbeitung von Thonfisch und Crevetten benebeln diese Stadt mit einem fast unerträglichen Gestank.
Ich war tot müde. Die Konversation in spanisch erfordern von mir nach wie vor viel Konzentration und macht mich stark müde.
Fabian verriet mir, dass er morgens um 9:00 eine Gruppe von Touristen ausführen muss. Die Fahrt zurück führt 600 km quer durch das Land über beide Anden Ketten runter in den Amazonas. Regenwald. Ich wollte in Manta bleiben, jedoch bat mich Fabian bitte mitzufahren, da er sonst möglicherweise einschlafe wenn niemand mit ihm spreche und ihn kontrolliere.
Für mich war das ein wahnsinniges Unternehmen, diese 600 km jetzt zurück zu fahren aber ich willigte ihm zuliebe ein.
Nach dem ersten Drittel fuhr er so schlecht und ich kippte fast vor Müdigkeit, entschieden wir uns an einer Tankstelle einen 3 Stunden Powernap im Wagen zu machen. Der hell ausgeleuchtete Rastplatz mit obskuren Personen überall und mit riesen Lastwagen die einer nach dem andern vorbeibrummte schien mir nicht ein Ort für erhohlsamen Schlaf zu sein. Aber Fabian legte seine Stuhllehen zurück und begann nach 10 Sekunden zu schnarchen. Ich legte mich auf die hintere Sitzbank und ich war auch augeblicklich weg.
Um 4 Uhr wachte ich auf, gestört vom Zuschlagen der Kühlerhaube. Fabian war schon wach und hatte den Motor kontrolliert, bereit weiterzufahren.
Mit erstaunlich viel Energie ging es weiter, eine Fahrt in den Tag hinein. Kurz vor dem Ziel zog sich Fabian schnell um, machte sich frisch während ich den Wagen waschte.
Und pünktlich um 9:00 kamen wir an unserem Ziel an. Fabian begrüsste die Toruistengruppe die bereit waren für ein Kaiakabenteuer, mit einem strahlen als ober er ausgeschlafen aus dem Bett käme. Ich war nach diesem, für mich Rekordtrip mit über 1000 km im Tag, total gerädert und freute mich einfach nur auf ein Bett.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s