Warten in Quito

Quito Mariscal
Quito Mariscal, Centro de la cultura

Büroktatie a la Ecuador
Um unbeschränkt meiner Arbeit hier nachgehen zu können habe ich mich entschieden, hier ein langfristiges Visa zu beantragen II9. Wie in jedem anderen Land ist so ein Prozess nicht immer einfach.

Die Vorgaben sind einfach.
Einen Geldbetrag in einer Ecuadorianschen Bank hinterlegen
Polizeiregisterauszug über 5 Jahre aus dem Heimatland
Ein Bewerbungsschreiben
Ein gültiger Pass
Das ist der einfach Teil. Der Weg dazu ist etwas komplizierter und immer mit viel Warten in endlosen Schlangen verbunden. Glücklicherweise hat mich Vinicio, ein Anwalt, bei diesem Prozess begleitet.
1. Ministerio de Estranjeros: Eingabe der Dokumente in einem genau definiderten Umschlag
2. Ministerio de movimeientos: einholen einer Dokumentation aller meiner Ein und Ausreisen
3. Warten auf Aufgebot per Mail
4. Ministerio de Estranjeros: Bestätigung einholen das sie all die Papiere erhalten haben
5. Banco Federal: Bestätigung das ich Geld wirklich hinterlegt habe
6. Ministerio de Estranjeros: Bestätigung das sie die Bestätigung der Bank erhalten haben
7. Warten auf Aufgebot per Mail
8. Innerhalb der 4 Stunden genannt auf Aufgebot Annulierung des bestehenden Visas
9. Gleichentags Eintrag des neuen Visas im Pass
10. Warten auf den Stempel dass ich das neue Visa erhalten habe. 5 Tage Wartezeit
11. Abholen des frisch gestempelten Passes und Bewilligung dass ich mich beim Zivilregisteramt melden kann
12. Registrieren im Zivilregisteramt
13. Keine Ahnung
Ziel ist es, das mein Visa bestätigt ist und das ich eine sogenannte Cëdual kriege, Dies ist mehr oder weniger ein Registriernummer die überall in diesem Land gebraucht wird um etwas zu kaufen, registrieren verkaufen, …. einfach für alles.Aber in der Zwischenzeit muss ich nach Tena, um meine Arbeit da weiterzuführen im Studentenhaus.
Also werde ich nach Dienstag nach Tena reisen und sobald ich weiteren Bescheid habe wieder die 6 Stunden Reisezeit auf mich nehmen um nach Quito zurückzukehren und hoffentlich endlich diesen Prozess abzuschliessen zu können.

Die Wartezeit hab ich natürlich auch etwas genossen. Hier ein paar Eindrücke von Quito.
Von den Warteräumen habe ich keine Fotos. Fotografieren da ist strengstens verboten.

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