Silvesternacht in Pukaurcu

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Der Jahreswechsel 2017-2018, wie in den meisten Orten in Ecuador, wurde intensiv gefeiert.
Dazu gehören wie immer die Männer als Witwen verkleidet, die das „Neue“ für das Neue Jahr suchen. Aber auch die Strohpuppen, die das alte Jahr versinnbildlichen. Das Abwerfen von schlechten Gewohnheiten, representieren dadurch, dass diese Puppen um Mitternacht verabschiedet werden und in der Öffentlichkeit verbrennt werden.
Ich hatte die Gelegenheit draussen in der kleinen Comunidad von Pukaurcu mitzufeiern.
Tagsüber wurde Voleyball und Fussball gespielt. So um 18:00 gingen alle erst runter zum Fluss um sich zu baden, danach in ihre Hütten um sich frisch und schön für das gemeinsame Fest zu kleiden.
Ein Fest mit viel Tanz, vielen Ansprachen und leider auch mit, wie immer, zuviel Alkohol.
Der absurdeste Höhepunkt war dann um Mitternacht das gemeinsame Gebet mit ca 90 sehr betrunkenen Leuten und danach die Verbrennung der Puppen. Ein Vaterunser auf spanisch, aufgetragen von lallenden Betrunkenen ist schon fast lustig.
Trotzallem war es für mich ein faszinierendes schönes Fest, zu spüren dass die Comunidad mich wirklich einbezieht und akzeptiert.
Für mich auf jedenfall war es ein sehr positiver und schöner Start ins 2018.

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Ein Kommentar zu „Silvesternacht in Pukaurcu

  1. Lieber Siegi, bin in der 2. Februarwoche mit meinem Sohn in Archidona. Wäre fein dich zu treffen. Schick mir doch ein Mail wie du zu erreichen bist. Liebe Grüße Friedrich

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