Reise zum Tío – Cuenca

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Sigi
Die Reise von Baños nach Cuenca, weiter in die Anden, war lange aber spektakulär. Strassen auf über 4000 müM in schwindelnden Höhen führten uns in die schönste Stadt von Ecuador, Cuenca.
Die Unterkunft im traditionellen Hostal Ines Maria, im Kolonialstil, bot uns eine gute Ausganslage für Spaziergänge in der Stadt und Ausflüge in der Umgebung.


Julia Cuenca überzeugt mit seiner schönen und traditionnellen Architektur. Die Stadt hat viele Mueseen sowie Aussichtspunkte zu bieten, von den unzähligen Kirchen einmal abgesehen (Bitte nur mit gesitteter Kleidung betreten) Kulinarisch kann man sich einmal um die Welt essen. Jedoch sollten sich die Autos beim Strassenverkehrsamt sowie beim Abgastest mal anmelden.

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Reise zum Tío – Baños del Agua Santa

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Sicht über Baños del agua Santa


Sigi
 Von der Liana Lodge ging es weiter, aus dem Jungle in die Anden.
Baños, eine Kleinstadt am Fusse des aktiven Vulkanes Tunguragua, auf 1800 müM
Hier erwarteten uns guten Kaffee und viele wilde Aktivitäten


Julia Am ersten Tag ging es per Bus auf 2700 müM zum «Casa de Arbol». Es fühlte sich ein wenig an wie in den Alpen. Natürlich durfte das Schaukeln in schwindelerregender Höhe nicht fehlen. Zu Fuss ging es dann ca. 1000 Höhenmeter runter – Hallo Knie – und am Schluss noch ca. 500 Treppenstufen – ja wir drei waren geschafft. 

Am folgenden Tag ging es mit den Bikes über eine Strecke von 10 km bis zum Wasserfall «Palion del Diablo». Unterwegs machten wir einen Zwischenhalt bei der über 1km langen Slip Line – ein Erlebnis für sich (Tío kreischte lauter als ich) Am Abend gönnten wir uns ein entspanneneds Bad in den Termen der Virgen Maria. (bis zu 48 C Wassertemperatur)

Reise zum Tío – Liana Lodge

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Sigi
Unsere nächste Etappe war die Liana Lodge im Gebiet der SelvaViva.
Um hierher zu kommen reist man erstmal per Bus 90 Minuten raus in den Jungle, bis Puerto Barantilla. Von da aus gehts flussabwärts mit dem Kanu bis zur Liana Lodge.
Obwohl ich regelmässig hier draussen bin, war es dieses Mal speziell, da mich Julia belgeitete.


Julia Kanufahrt – Jungletour – Blasrohrschiessen – Duschen im Kerzenlicht – Fütterung der Kaimanen – kein Wlan – kein Strom – mit den Bojas den Rio Arajuno runter – Schwimmen mit Pirannias, Schlagen und Moskitos im trüben Wasser… und ich habs überlebt und würde sofort wieder zurück kehren.

Reise zum Tío – Tena

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Busstation in Quito. Warten auf den Bus nach Tena


Sigi
Schon lange habe ich mich auf den Besuch von Julia gefreut. Am 22. September war es dann soweit. Hier die ersten Tage zusammen in Ecuador.


Julia Meine Reise startete am Samstag morgen um 04:00 Uhr, Zürich – Amsterdam – Quito. Ich wurde nach 16 Stunden Flug herzlich von Sigi und Byron in Quito in Empfang genommen. Es ging direkt weiter mit dem Bus nach Tena, jedoch ohne mein Gepäck, dies blieb in Amsterdam.

Am ersten Tag durfte ich direkt mit in den Jungle nach Misahualli. Dort besuchten wir die Einheimischen sowie Byrons Familie. Ein Bad im Rio Napo und das traditionelle Getränk Chicha waren die Highlights. Die Kichwas haben mich sehr herzlich begrüsst und trotz der Sprachbarriere hatten wir eine super Zeit.

Am Montag entführte mich Tío wieder in den Jungel, nämlich nach Pimpilalla. Es ging 1.5h in einer Schlucht ein Flussbetthoch und an diversen Wasserfällen vorbei, bis wir den letzten und grössten Wasserfall erreichten. Abenteuer pur.

Ebenfalls durfte ich Sigi bei seiner Arbeit begleiten und wir besuchten das Studentenhaus. Ich habe mit Tío viel über seine Arbeit gesprochen, jedoch erst vor Ort begriffen und realisiert, was es heisst für eine Stiftung tätig zu sein. Hut ab.

 

 

Berge und Jungel. Reise durch den Süden von Ecuador

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Hochland vor Cuenca

Ich habe schon viel von Ecuador gesehen, aber der Süden des Landes blieb mir bis zu dieser Reise vorenthalten.
Zusammen mit Byron haben wir uns mal das Ziel genommen Richtung Cuenca zu fahren. Transportmittel Bus, weil der Bus ist immer noch das beste und zuverlässigste Transportmittel in Ecuador.
In 5 Stunden waren wir in Ambato im Hochland von Ecuador. Betreffend Zuverlässigkeit der Busse; am Terminal wurde uns mitgeteilt, dass der Nachtbus heute nicht fährt. Und dies um 1 Uhr Morgens.
Also blieb uns nichts anderes übrig als das nächst beste Hotel zu nehmen und auf den ersten Bus des folgenden Tages zu warten.
Unsere schnelle Hotelwahl raubte uns eine gute Nachtruhe. Es stellte sich heraus das dies eine bordellänliche Absteige war. Geläuf die ganze Nacht und eine nicht so attraktive, andauernde Geräuskulissse.
Also die Reise hatte nicht ganz so gut angefangen. Es konnte also nur besser werden und es war auch so. Hier eine Bildergeschichte einer spannenden Reise im faszinierenden Süden von Ecuador.

 

Wasserfall Leben / Cascada Vida

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Eine 40 Minuten Taxifahrt von Puyo, bringt uns zu einer kleinen Comunidad draussen im Wald. Ein zerschlissenes und handbemaltes Schild informiert uns, dass hier der Wasserfall Leben sein muss.
Zusammen mit einigen Freunden haben wir uns auf dieses Abenteuer eingelassen. Nachdem man in einer Hütte pro Person einen Dollar bezahlt und einen kurzen Beschrieb kriegen welche Pfade man zu nehmen habe, machen wir uns auf den Weg.
Der Weg führt uns entlang kleinen Flüssen und durch eine überwältigende Natur.
Den Wasserfall hört man schon von weitem. Ein über 50 Meter hoher Fall inmitten eines Kreisrunden Weihers. Eine faszinierende Erscheinung die, trotz kühlen Temperaturen, zu einem Bad einlädt.

Das erste mal am Meer

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Reisebereit. Jeder mit seinem Rucksack.

Sommerferien. Da auch im mich nach einem Tapetenwechsel freuen würde, habe ich mich kurzerhand entschieden, die 3 jüngeren Brüder von Byron für ein paar Tage ans Meer einzuladen. Johnatan, Richard und Charlie waren noch nie ausserhalb vom der Provinz Napo, geschweige denn am Meer.
Samstag Nacht, Rucksäcke gepackt, und los gehts auf den Busbahnhof. Eine Reise von ca. 16 Stunden steht vor uns. Glücklickerweise sind die Busse in der Zwischenzeit hier in Ecuador einiges bequemer. 20:30 gehts los, 10 Stunden über die Anden bis nach Guayaquil. Nach einem guten Frühstück im Terminal in Guayaquil geht es 4 weitere Stunden über Jipijapa nach Puerto Lopez.
Die anfägliche Skepsis gegenüber dem Meer, dem salzigen Wasser und den grossen Wellen, wechselte inner kürzester Zeit in Begeisterung und wilder Übermut.
Es wurden 6 unvergessliche Tage am Meer.